Logistik Lernen Hamburg

Informatikerin

Yangzi Zhang blickt aus ihrem Büro in der Zentrale der Hamburger Hafen und Logistik AG in der Hamburger Speicherstadt auf das imposante Maritime Museum. Doch dorthin schweift ihr Blick sehr selten, denn die Informatikern hat ihn lieber auf ihre beiden Bildschirme auf dem Schreibtisch gerichtet. Konzentriert programmiert und pflegt die 29 Jahre alte Chinesin Programme für den Containerumschlag der einzelnen Containerterminals, mit denen der Containerumschlag im Hafen gesteuert wird.

Informatikerin
Informatikerin

Zhangs Ziel ist die möglichst effiziente Abwicklung von Containerumschlag und -transport. Zusammen mit drei Kollegen ihrer Abteilung ist ihr derzeitiges Projekt die Optimierung des Containerterminals Tollerort. „Wir schreiben hier die Problemlösungen und auf dem Terminal werden sie angewandt“, sagt sie und beschreibt es für Laien: „Unsere Benutzer planen etwa Verlade- und Entladeabläufe für die unterschiedlichen Schiffe. Dabei müssen neben den so genannten "Standardboxen" die Spezialcontainer, wie Übergrößen, Kühl- und Gefahrgutcontainer berücksichtigt werden.

“Hamburg ist cool. Logistik auch. Dass betont die Informatikerin, die seit September bei der HHLA arbeitet: „Ich habe schon während meines Studiums zwei Projekte in der Logistik gemacht und das Berufsfeld hat mich einfach fasziniert, denn durch Logistik ist ja quasi die ganze Welt miteinander vernetzt. Und mal ehrlich, ohne sie läuft das moderne Leben nicht.“ Und was liebt sie an der Informatik: „Ich mag es Probleme zu lösen, probiere gerne aus und fühle mich gut, wenn ich es dann geschafft habe.“

2002 kam Yangzi Zhang aus Fuzhou, einer Stadt in Südchina, nach Deutschland. Zunächst habe sie ein Jahr die Deutsch gelernt, dann folgte das Studium zur Informatikerin in Oldenburg. Warum gerade Deutschland? Und warum Oldenburg? Da muss die sympathische Frau nicht lange überlegen: „Mein Vater hat auch schon an der Uni Oldenburg Informatik studiert und hat mir nahe gelegt, es ebenfalls hier zu machen, da die Umgebung in der kleinen und ruhigen Stadt gut für ein Studium ist.“ Und es gibt noch einen zweiten Grund: „Die Berufschancen und das Betriebsklima sind für mich in Deutschland viel besser als in China“.

zur Ausbildung

Zurück